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FUE-Haartransplantation | Maritime Hair Center

FUE-Haartransplantation FUE

Informationen

Wie funktioniert die FUE-Haartransplantation?

Die FUE-Haartransplantation ist derzeit eine der modernsten Methoden zur Behandlung von androgenetischer Alopezie bei Männern und Frauen.

Androgenetischer Haarausfall wird durch die Wirkung des männlichen Hormons DHT und die Empfindlichkeit der Haarfollikel-Rezeptoren gegenüber DHT verursacht. Infolgedessen führt die Wirkung des Hormons zu einer schrittweisen Miniaturisierung der Haarfollikel und in einem späteren Stadium zum Verlust und Ausfall der Haare im DHT-empfindlichen Bereich.

Der androgenetische Haarausfall verläuft in mehreren Phasen (Norwood-Skala), in denen der für DHT anfällige Bereich stufenweise vom Haarausfall betroffen ist. Der Bereich der Kopfhaut, der gegen die Wirkung des Hormons resistent ist, ist in den meisten Fällen der Hinterkopf: der Hinterhauptbereich und die Schläfen.

Genau aus diesem Bereich werden die Haarfollikel (Grafts) für die Haartransplantation entnommen. Die Follikel in dieser Region sind resistent gegen DHT und fallen daher langfristig nach der Transplantation nicht aus.

Eben dieser Eingriff der FUE-Haartransplantation besteht in der Entnahme von Haarfollikeln aus dem Hinterhaupt- und Schläfenbereich (der sog. Empfängerzone / Spendermodul) und dem anschließenden Einsetzen der Follikel in den vom Haarausfall betroffenen Bereich (die sog. Empfängerzone).

Für die Durchführung des Eingriffs verwenden wir spezielle Punches (Stanzen) mit einem Durchmesser von 0,7 – 0,8 mm, die mithilfe eines Rotationsgeräts in eine Drehbewegung versetzt werden.

Das gesamte Verfahren besteht aus dem Herausschneiden der Haarfollikel (Grafts) mittels Punch, dem anschließenden manuellen Entnehmen der Grafts aus der Haut des Patienten, dem Setzen von Inzisionen in der Empfängerzone und schließlich dem manuellen Einsetzen der Grafts in die Haut des Patienten.

Ablauf

Wie läuft eine FUE-Haartransplantation ab?

1. Vor Ort in der Praxis wird der endgültige Umfang der Empfängerzone festgelegt – also der Bereich, in den die Grafts eingesetzt werden sollen. Anschließend rasieren wir den Kopf des Patienten (oder auch nicht), der Patient zieht spezielle Operationskleidung an und wir legen einen Schutzverband an.

Wir bringen den Patienten in Bauchlage und betäuben anschließend den Spenderbereich. Hierfür verwenden wir eine Örtliche Betäubung (Lokalanästhesie). Der nächste Schritt ist der Beginn der ersten Phase des Eingriffs: das Entnehmen der Grafts mit einem speziellen Punch.

Die Phase der Entnahme dauert je nach Anzahl der Grafts zwischen 2 und bis zu 4 Stunden. Die entnommenen Grafts werden in einer speziellen Nährlösung aufbewahrt, die ihre Lebensdauer verlängert, und im Kühlschrank gekühlt.

2. Nach der Entnahme der Grafts folgt eine Mittagspause für den Patienten, in der wir eine Mahlzeit servieren. Dies ist die Zeit für den Patienten, sich zu erholen.

3. Die nächste Phase beginnen wir mit der Betäubung im Empfängerbereich. Auch hier wenden wir eine Lokalanästhesie an. Der nächste Schritt ist das Setzen der Inzisionen für die zu implantierenden Grafts. Zu diesem Zweck verwenden wir spezielle Saphirklingen verschiedener Größen, sogenannte Sapphire Blades.

4. Phase der Graft-Implantation. Es erfolgt die manuelle Implantation der Grafts in die Haut des Patienten. Je nach Umfang des Eingriffs kann diese Phase zwischen 2,5 und 5 Stunden dauern.

5. Nach Abschluss der Implantation reinigen wir den Kopf des Patienten und legen einen Verband auf den Spenderbereich. Die Verhaltensregeln nach dem Eingriff werden besprochen, und der Patient erhält von uns ein Set mit Pflegeprodukten für die ersten Tage nach der Behandlung. Bei Bedarf fügen wir Medikamente hinzu oder der Patient erhält ein Rezept.

6. Wir bleiben mit dem Patienten in ständigem Telefon-, E-Mail- oder WhatsApp-Kontakt.

Was sind die Indikationen für eine FUE-Haartransplantation?

  • Androgenetischer Haarausfall bei Männern und Frauen
  • Narben im behaarten Kopfhautbereich
  • Haarausfall an anderen Körperstellen (Augenbrauen, Bart)
  • Korrektureingriffe nach vorherigen Haartransplantationen

Was sind die Kontraindikationen für eine FUE-Haartransplantation?

  • Vernarbender Haarausfall (Cicatriciale Alopezie)
  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)
  • Aktive Entzündungen der Kopfhaut
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Nicht eingestellte Krankheiten – Diabetes und Bluthochdruck
  • Krebserkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Unbehandelte Schilddrüsenerkrankungen
  • Einnahme von Gerinnungshemmern (Blutverdünnern)

Welche Empfehlungen gelten nach einer FUE-Haartransplantation?

  • Am Tag nach dem Eingriff kann der Patient zur Arbeit und zu seinen täglichen Pflichten zurückkehren
  • Befeuchtung des Empfängerbereichs mit einer speziellen Flüssigkeit von Maritime Hair Center
  • Pflege und Verbandswechsel im Spenderbereich
  • Waschen des Empfängerbereichs gemäß den Anweisungen von Maritime Hair Center
  • Schonung in den ersten Tagen nach dem Eingriff
  • Schlafposition mit leicht erhöhtem Kopf unter Verwendung eines speziellen Nackenkissens zur Stabilisierung des Kopfes

Wie lange dauert die Genesung nach einer FUE-Haartransplantation?

Die Rekonvaleszenz nach einer FUE-Haartransplantation ist kurz.

Der Patient kann bereits am Tag nach dem Eingriff zu seinen alltäglichen Aktivitäten zurückkehren.

Es gibt keine medizinischen Bedenken gegen Reisen (einschließlich Flugreisen), Autofahren, Arbeit (mit Ausnahme körperlicher Arbeit) oder das normale tägliche Leben.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass die erste Woche nach dem Eingriff entscheidend für das Anwachsen der Grafts in der Haut ist.

Aus diesem Grund empfehlen wir eine geschonte Lebensweise ohne anstrengende Aktivitäten sowie die strikte Einhaltung der Anweisungen zum Haarewaschen.

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